Natürliches Anti-Stress-Mittel für Katzen

Stress und Stressbekämpfung bei Katzen

Dr. Birgit Leopold-Temmler
Dr Birgit Leopold-Temmler„Beruhigende, natürliche Substanzen wirken Stress entgegen und machen das Katzenleben so leichter.

Daher empfehle ich die Zufütterung von spezifischen Anti-Stress Nährstoffen als hilfreiche Ergänzung für das Stressmanagement bei gesunden und kranken Katzen.“ Fachtierärztin Dr. Birgit Leopold-Temmler
Ob Katzentransportbox, Autofahrt, Tierarztbesuch, Umzug, Familienzuwachs oder andere Katzen – Stress spielt im Leben der Katze eine große Rolle und kann die Lebensqualität und Gesundheit der Katze beeinträchtigen. Neben Verhaltensauffälligkeiten gibt es auch Katzenkrankheiten, bei denen Stress nachweislich eine Rolle spielt.

Grund genug also, Stress bei Katzen vorzubeugen. Eine sehr hilfreiche Ergänzung für das Stressmanagement bei Katzen sind beruhigende, natürliche Substanzen, die z.B. in Form einer leckeren Paste wie der Anti-Stress Paste aus der von Tierärzten empfohlenen Expert Line von GimCat gegeben werden können.

Katzen reagieren sensibel auf Veränderungen

Katzen sind Gewohnheitstiere. Sie lieben es, wenn alles um sie herum unverändert bleibt: ihr Revier, das Futter, die Menschen, andere Katzen oder Haustiere, ja sogar die Wohnungseinrichtung oder auch das Umstellen der Katzentoilette oder der Wechsel zu einem aus Sicht der Katze unpassenden Katzenstreu.

Veränderungen lösen bei Katzen Stress aus. Jede Katze reagiert jedoch individuell unterschiedlich. Bekannte Stressfaktoren sind beispielsweise der Transport zum Tierarzt oder in die Katzenpension, Lärm und unbekannte Geräusche, Ankunft neuer Katzen oder auch Menschen im eigenen Revier, Veränderungen in der Wohnung (neue Möbel, fremde Gerüche).
Die Wahl einer für die Katze angenehmen Transportmöglichkeit ist extrem wichtig. Für den Tierarztbesuch sollte die Box oder Tasche von oben zu öffnen sein. Die Katze sollte in jedem Fall rechtzeitig an den Transportkorb und die Autofahrt gewöhnt werden, am besten schon als Kitten.

Katzen sind anspruchsvoll

Katzen mögen es nicht, wenn sie nicht sofort Zugriff auf die aus Katzensicht lebensnotwendigen Resourcen bekommen, etwa die Katzentoilette nicht frei zugänglich oder durch eine andere Katze besetzt ist, Futter oder Wasser vielleicht auch nur vorübergehend nicht bereitstehen, ausreichende Versteck- und/oder Beschäftigungsmöglichkeiten fehlen.

Obwohl viele Katzen nicht ungesellig sind, treten Stressprobleme häufiger in Mehrkatzenhaushalten auf. Oft ist es nicht ganz einfach, die Bedürfnisse der Katze zu erkennen, da Katzen eine große Variabilität im Verhalten aufweisen. Generell gilt: werden die natürlichen, individuellen Bedürfnisse einer Katze aus Sicht der Katze nicht erfüllt, so resultiert eine Stress auslösende Frustration. Katzen kommunizieren übrigens von Natur aus meist auf Distanz. Ein kurzes „Mau!“ im Vorbeigehen ist als ganz normale Begrüßung zu sehen.

Daher sollte man stets warten, bis die Katze von selbst Kontakt aufnimmt oder Aktivitäten wie Spielen oder Schmusen initiiert. Viele Katzen entwickeln jedoch mit der Zeit eine sehr starke Bindung an ihren Besitzer/ihre Besitzerin, und zeigen dies durch vermehrten Körperkontakt und vermehrte Lautäusserungen wie Schnurren oder die typischen kurzen Kontaktlaute.
Bei manchen Katzen ist Stress schon anhand der Körperhaltung erkennbar. Stress und Angst kann sich bei Katzen jedoch sehr vielfältig äussern.

Mit Stress assoziierte Verhaltensweisen

Hierzu zählen das Meiden der Katzentoilette (die Katze verrichtet ihre Geschäftchen an anderen Plätzen und wird damit unsauber), Urinmarkieren (dazu setzt sich die Katze nicht hin, sondern steht aufrecht mit hoch erhobenem Schwanz und sprüht den Urin gegen die Wand oder Gegenstände), Verstecken, Weglaufen, Miauen, Schreien, aggressives Verhalten (Kratzen, Fauchen, Beissen). Auch vermehrtes Putzen (bis hin zum Auftreten von dünnem Fell oder kahlen Stellen) und Verweigerung der Nahrung können Anzeichen für Stress sein.

Expertentipp!

Denken Sie daran, dass ungewohnter Lärm, Geräusche und neue Gerüche für Katzen Stress bedeuten. Checken Sie unbedingt, ob Sie genügend Katzentoiletten aufgestellt haben, und ob genügend Ruhe- und Rückzugsplätze vorhanden sind.

Lassen Sie Ihrer Katze bei der Kontaktaufnahme den „Vortritt“. Nutzen Sie zusätzlich die Möglichkeit einer vorbeugenden Stressbekämpfung in Form einer leckeren Paste mit natürlichen Inhaltsstoffen! Diese ist für gesunde und kranke Katzen gleichermaßen förderlich.

Stress bei Katzen ist nicht immer leicht erkennbar. Beugen Sie daher besser vor.

Mit Stress assoziierte Katzenkrankheiten

Einige Katzenkrankheiten sind dafür bekannt, dass sie durch Stress ausgelöst oder verschlimmert werden. Hierzu zählen u.a. Harnerkrankungen wie die FLUTD (Feline Lower Urinary Tract Disease) und die FIC (Feline Interstitial Cystitis, eine nicht infektiöse Blasenentzündung) der weiblichen Katze.

Wenn die Katze also unsauber wird, sollte auf jeden Fall immer der Harntrakt tierärztlich untersucht werden. Es sollte in keinem Fall vorschnell auf eine Verhaltensstörung geschlossen werden. Eine weitere Katzenkrankheit, die durch Stress verschlimmert werden kann, ist der Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit). Stress beeinträchtigt generell nicht nur das Wohlbefinden der Katze, sondern zusätzlich die normale Funktion des Immunsystems. Auch deswegen ist das Stressmanagement bei Katzen so wichtig.

Stress reduzieren – Tipps und Tricks

Stress lässt sich nicht zu 100% vermeiden. Die o.g. Stressfaktoren lassen sich jedoch reduzieren. Auf jeden Fall sollte darauf geachtet werden, dass genügend Resourcen in Form von Katzentoiletten (als Regel kann gelten: Zahl der Katzen + 1 = Zahl der benötigten Katzentoiletten), Futterplätzen, Versteck-/Rückzugs- und Beschäftigungsmöglichkeiten vorhanden sind.

Katzen leben übrigens „dreidimensional“, genau deshalb sind erhöhte Liegemöglichkeiten (Kratzbaum, freigeräumte Regalbretter etc.) für Katzen so wichtig.

So vermeiden Sie Stress für Ihre Katze

  • Achtung Katzentoilette! Zahl der Katzen + 1 = Mindestanzahl der Katzentoiletten
  • Achtung Katzenstreu! Bei Problemen wie Unsauberkeit u.a. anderes Streu ausprobieren
  • Für Rückzugsmöglichkeiten (Katzenhaus/-höhle, alternativ z.B. Decke über einen Stuhl hängen) sorgen
  • Katzen an den Transportkorb gewöhnen („Box- und Transporttraining“)
  • Falls tierärztliche Hilfe notwendig ist, katzenfreundliche Tierarztpraxis wählen
  • Natürliche Substanzen für das Stressmanagement nutzen

Ein ganz häufiges Problem ist auch der Transport in der Transportbox. Man sollte eine Box mit Einstieg von oben und vorn wählen, bei ängstlichen Katzen sollte die Box während des Transports abgedeckt werden. Neugierige Katzen bevorzugen häufig einen Katzenkäfig, der eine Rundumsicht ermöglicht.

Wichtig ist, die Katze frühzeitig an den Transportkorb und das Autofahren zu gewöhnen. Dazu stellt man den Transportkorb einfach irgendwo auf und legt z.B. Leckerchen hinein. Man kann auch versuchen, die Katze mit einer Belohnung, etwa mit etwas leckerer Paste, in den Korb zu locken. Die meisten Katzen gewöhnen sich rasch an das neue „Möbelstück“, und da Katzen bekanntermaßen neugierig sind, erkunden sie die Box meisten nach einer Weile von ganz allein.

Die Box sollte erst verschlossen und etwas in der Wohnung herumgetragen werden, wenn die Katze sich an die Box gewöhnt hat. Anschließend gibt es immer eine Belohnung. Nach und nach kann man den Transport so ausdehnen, bis man auch das Autofahren mit anfangs sehr kurzen Touren übt.

Wichtig: die Katze sollte die Box mit etwas Positivem verbinden! Genauso verhält es sich mit dem Tierarztbesuch. Dabei sollten Zwangsmaßnahmen der Vergangenheit angehören, insbesondere der sog. „Nackengriff“ oder andere Fixationsmethoden. Viele Katzen lassen sich bei katzenfreundlichem Handling davon überzeugen, dass Untersuchung, Blutprobenentnahme oder Röntgenaufnahme nichts Schlimmes sind.

Ergänzung spezifischer Anti-Stress Nährstoffe bei Katzen

Eine sehr hilfreiche Ergänzung für das Stressmanagement bei gesunden und kranken Katzen sind beruhigende, natürliche Substanzen, die z.B. in Form einer leckeren Paste, wie der Anti-Stress Paste aus der von Tierärzten empfohlenen Expert Line von GimCat gegeben werden können.
Die GimCat Anti-Stress Paste mit der STRESS-CONTROL FORMULA enthält wesentliche Inhaltsstoffe, die Stress entgegenwirken und das Katzenleben so leichter machen.


Die natürlichen Inhaltsstoffe der GimCat Anti-Stress Paste können dafür sorgen, dass sich die Katze entspannt, und fördern damit den Stressabbau. Insbesondere L-Tryptophan (eine Aminosäure) ist dafür bekannt, dass sie die Bildung des als Glückshormon bezeichneten Serotonins fördert.

Andere natürliche, pflanzliche Inhaltsstoffe der Anti-Stress Paste von GimCat wie das Eschscholtzienkraut wirken schlaffördernd, beruhigend und angstlösend. Johanniskraut wirkt mild antidepressiv und besitzt zusätzlich einen entzündungshemmenden, schmerzlindernden Effekt. Beta-Glucan vermindert zusätzlich durch Stress induzierte Entzündungsprozesse im Körper der Katze.
Die Katzenpaste wirkt somit:
  • Beruhigend und entzündungshemmend
  • Schmerzlindernd und schlaffördernd
  • Serotoninfördernd (Glückshormone)