Gesunde Verdauung – gesunde Katze

Verdauungsprobleme bei Katzen

Dr. Birgit Leopold-Temmler
Dr Birgit Leopold-Temmler „Eine gesunde Darmflora und eine intakte Darmschleimhaut Ihrer Katze sind notwendige Grundlagen für die Verdauung und die Nährstoffaufnahme.

Daher empfehle ich die Zufütterung spezifischer Nährstoffe für den Verdauungstrakt. So können die Darmgesundheit Ihrer Katze verbessert und ernährungsbedingte Beschwerden reduziert werden.“ Fachtierärztin Dr. Birgit Leopold-Temmler
Ob Durchfall, Verstopfung, Würmer, Giardien, Pankreatitis oder Futtermittel-unverträglichkeiten – Probleme im Bereich des Verdauungstraktes der Katze haben nicht nur für die Allgemeingesundheit der Katze negative Folgen, sondern auch für ihr Wohlbefinden.

Der Verdauungstrakt der Katze, zu dem neben dem Darm auch der Magen und die Bauchspeicheldrüse (Pankreas) zählen, besitzt neben einer Katzen-spezifischen Darmflora ein eigenes Immun- und Nervensystem und ist daher von zentraler Bedeutung für die Katzengesundheit.

Grund genug also, die gesunde Verdauung bei Katzen zu unterstützen, etwa durch den Verdauungstrakt beruhigende Substanzen und den Aufbau gesunder Darmbakterien, d.h. der Mikroflora des Darms. Beides ist z.B. mit einer leckeren Paste wie der Gastro Intestinal Paste aus der von Tierärzten empfohlenen Expert Line von GimCat möglich, die zusätzlich einen Belohnungseffekt hat und die Bindung der Katze an „ihre“ Dosenöffner fördert.
Zwei in einem: Die Gastro Paste von GimCat ist nicht nur ideal, um eine gesunde Darmflora zu fördern, sie kann auch als leckere Belohnung angeboten werden. Da die Paste sehr gut schmeckt, wird sie von der Katze besonders gern aufgenommen.

Magen und Darm der Katze reagieren sensibel

Katzen sind Nahrungsspezialisten mit besonderen Ansprüchen an ihre Ernährung. Zusätzlich zeigen manche Katzen besondere Empfindlichkeiten, was ihr Futter anbelangt. Zu erkennen ist dies häufig auch daran, dass ein bislang gern gefressenes Futter nach einiger Zeit verweigert wird.

Die Katze hat Hunger, sie zeigt an, dass sie gefüttert werden möchte - und dreht dann dem vollen Futternapf beleidigt den Rücken zu. Katzen sind zwar Gourmets und können damit sehr wählerisch sein, hinter mäkeligem Fressen kann sich jedoch auch eine Unverträglichkeitsreaktion verbergen. Die Katze verschmäht dann eine bestimmte Nahrung vielleicht deswegen, weil sie ihr nicht so recht bekommen ist.

Auf Stress reagieren manche Katzen ebenfalls mit ihrem Magendarmtrakt, sie erbrechen bzw. müssen sich übergeben, obwohl ihr Verdauungssystem gesund ist.
Katzen sind Nahrungsspezialisten mit besonderen Ansprüchen an ihre Ernährung. Ihr Verdauungstrakt besitzt neben einer Katzen-spezifischen Darmflora ein eigenes Immun- und Nervensystem und ist daher besonders wichtig für die Katzengesundheit.

Häufige Verdauungsstörungen bei der Katze und die Symptome

Katzen erbrechen im Schnitt häufiger als z.B. Hunde. Dies liegt einerseits an der Tatsache, dass das Brechzentrum im Gehirn der Katze sehr leicht aktiviert wird. Andererseits sind mitunter einfach nur beim Putzen verschluckte Haare die Ursache.

Auch eine Verstopfung kann bei der Katze Erbrechen auslösen. Daneben gibt es natürlich ernstlichere Erkrankungen, die zu Erbrechen führen können. Durchfall ist bei Katzen ebenfalls öfter anzutreffen. Die möglichen Ursachen sind sowohl bei akutem als auch bei chronischem Durchfall sehr vielfältig, sodass die Katze in jedem Fall tierärztlich untersucht werden sollte.

Auch die Pankreatitis der Katze, d.h. die Entzündung der Bauchspeicheldrüse, zählt im weiteren Sinn zu den Verdauungsstörungen. Im Gegensatz zur Pankreatitis beim Hund zeigen sich bei der Pankreatitis der Katze jedoch keinerlei Durchfallsymptome, Erbrechen oder Bauchschmerzen. Vielfach stellt die Katze lediglich das Fressen ein. Bei Inappetenz sollte bei der Katze daher immer auch die Bauchspeicheldrüse mit untersucht werden.

Krankheiten des Verdauungstraktes der Katze

Aufgrund der Vielzahl möglicher Ursachen sind bei einer Katze mit Anzeichen für eine Verdauungsstörung wie Durchfall, Erbrechen, Verstopfung oder Inappetenz immer systematische, weitergehende Untersuchungen notwendig, u.a. Laboruntersuchungen, Röntgen und Ultraschall.

Parasiten, Infektionen mit Bakterien und Viren

Bei Erbrechen und Durchfall sollte in jedem Fall abgeklärt werden, ob ein Parasitenbefall, z.B. mit Würmern und v.a. Giardien (einem Einzeller) vorliegt. Ein Giardienbefall kann sehr hartnäckig sein und immer wieder schleimigen, teils auch blutigen Durchfall verursachen, allerdings sollte bei Katzen, deren Allgemeinbefinden zwar gut ist, die aber immer wieder Durchfall haben, sicherheitshalber auch nach weiteren Erregern, etwa Tritrichomonas fetus, und nach Kokzidien geschaut werden.

Sehr wichtig ist die Untersuchung der Darmflora. Eine entsprechende bakteriologische Untersuchung der „Hinterlassenschaften“ der Katze geben Aufschluss darüber, ob die Darmflora gesund ist, und ob eventuell krankmachende Bakterien (z.B. E. coli, Campylobacter spec.) vorhanden sind. Auch eine Coronavirusinfektion kann vorübergehend Durchfall auslösen.

Expertentipp!

Alle Katzen profitieren von einer gesunden Darmflora. Dies gilt insbesondere für Katzen mit chronischen Verdauungsproblemen und/oder Problemen mit der Immunabwehr.

Mit der Gabe eines Wirkstoffkomplexes, der den Aufbau einer gesunden Flora von Darmbakterien unterstützt und gleichzeitig die empfindliche Schleimhaut von Magen und Darm schützt, können Sie die Gesundheit Ihrer Katze effektiv unterstützen.

IBD und „Triaditis“ der Katze

Weitere mögliche und häufigere Ursachen für Verdauungsstörungen sind entzündliche Darmerkrankungen der Katze, auch kurz als „IBD“ (Inflammatory Bowel Disease) bezeichnet.

Aufgrund der speziellen Katzenanatomie ist nicht selten auch die Leber und die Bauchspeicheldrüse mit betroffen, was als „Triaditis“ (Entzündung von Darm, Leber und Pankreas) bezeichnet wird und eine spezifische, multimodale Therapie erfordert. Futtermittelunverträglichkeiten können für die IBD eine Rolle spielen, sodass eine Diätfütterung angezeigt sein kann.

Andere Ursachen für Verdauungsstörungen

Bei akutem, vermehrtem Erbrechen und/oder Durchfall mit plötzlich schlechtem Allgemeinbefinden kann auch ein Darmverschluss vorliegen, verursacht durch einen aufgenommenen Fremdkörper (Spielzeugteile etc.) oder einen Haarballen.

Bei der Main Coon ist eine Darminvagination als Ursache vermehrt in Betracht zu ziehen, da diese Katzenrasse hierfür statistisch eine Prädisposition aufweist. Dabei schieben sich Darmschlingen ineinander, was im Ultraschall einen typischen Befund ergibt.

Bei einem Darmverschluss, egal welcher Ursache, darf nicht zugewartet werden, meist ist eine sofortige Operation sinnvoll.
 Zeigt die Katze chronische Verdauungsprobleme und nimmt stark ab, sollte ganz unbedingt nach weiteren Ursachen geschaut werden, die im Zweifel auch außerhalb des Gastrointestinaltraktes zu suchen sind.

Beispiele sind der Feline Diabetes mellitus, die Hyperthyreose der Katze und die Chronische Niereninsuffizienz (CNI). Leider zählt auch das alimentäre feline Lymphom zu den möglichen Ursachen für Verdauungsstörungen, wobei Katzen mit IBD hierfür ein erhöhtes Risiko haben und entsprechend gut überwacht werden sollten.

Rolle der Darmflora

Bei praktisch allen Verdauungsstörungen mit Ursachen im Bereich des Darms kommt es zu einer Entgleisung der Darmflora. Aber auch ein gesunder Verdauungstrakt ist dankbar für eine Unterstützung seiner Mikroflora. Die Wichtigkeit und die Bedeutung des sog. „Mikrobioms“ des Darms der Katze ist erst seit kurzem genauer bekannt.

Die Ergebnisse der diesbezüglichen Studien kann man auf eine einfache Formel bringen: Gesunde Darmflora – gesunde Katze!
Bei vielen Erkrankungen ist die Unterstützung der Darmflora vor allem in der Genesungsphase, d.h. in der sog. Rekonvaleszenz, von sehr großer Relevanz. Der Grund dafür ist die zentrale Bedeutung der Verdauung für die Allgemeingesundheit und das Immunsystem. Dies konnte jetzt auch für die Katze wissenschaftlich bestätigt werden.

Schlüsselfaktoren zum Erhaltungsbedarf ausgewachsener Katzen

*Basierend auf Trockensubstanz. Die Konzentrationsangaben beziehen sich auf eine Energiedichte von 4,0 kcal/g. Für Futtermittel mit höherer Energiedichte müssen die Angaben korrigiert werden. Für Futtermittel mit niedrigerer Energiedichte ist eine Korrektur nicht erforderlich.

Quelle: Klinische Diätetik für Kleintiere, Band 1,
Michael S. Hand, 2002, S. 402

Eine gesunde Verdauung fördern – Tipps und Tricks

Als Grundlage einer gesunden Verdauung ist ein ausgewogenes, bedarfsgerechtes und qualitativ hochwertiges Futter mit entsprechender Zusammensetzung wichtig. Katzennahrung sollte unabhängig davon, ob Fertig- oder Rohnahrung gefüttert wird, eine hohe Verdaulichkeit besitzen.

Dies entlastet den teils recht empfindlichen Verdauungstrakt der Katze. Katzen nehmen über den Tag verteilt viele kleine Mahlzeiten zu sich. Idealerweise sollte man dieser Besonderheit Rechnung tragen. Bei Katzen, die gern zu viel Futter aufnehmen, kann ein Futterautomat gute Dienste leisten und Übergewicht verhindern.

 

So unterstützen Sie eine gesunde Verdauung bei Ihrer Katze

  • Füttern Sie eine hochwertige, hochverdauliche Katzennahrung.
  • Denken Sie daran, dass Katzen von Natur aus über den Tag verteilt viele kleine Mahlzeiten aufnehmen.
  • Fördern Sie eine gesunde Darmflora durch Zugabe eines spezifischen Wirkstoffkomplexes, idealerweise in Form einer leckeren Paste, die gern aufgenommen wird. So stellen Sie sicher, dass der Wirkstoffkomplex auch im Darm der Katze „ankommt“.
  • Nach einer Erkrankung des Verdauungstraktes benötigt Ihre Katze besonders leichte Kost und eine effektive Unterstützung beim Wiederaufbau der Darmflora.
  • Vermeiden und/oder reduzieren Sie Stress für Ihre Katze. Auch Katzen schlägt Stress auf den Magen!
  • Übergewichtige Katzen haben vermehrt Verdauungsprobleme. Beugen Sie vor, indem Sie z.B. einen Futterautomaten verwenden und Ihrer Katze möglichst viel Bewegung verschaffen.

 

Ergänzung spezifischer Nährstoffe für den Verdauungstrakt der Katze

Zur Unterstützung der Darmflora und zum Schutz der Darmschleimhaut bieten sich verschiedene Wirkstoffkomplexe an, die zusätzlich gegeben werden können.

Für eine verbesserte Darmgesundheit und vitale Darmschleimhaut.

Hierzu zählen Mikronährstoffe, die das Wachstum der für eine gesunde Darmflora wichtigen „guten“ Bakterien anregen, und Schleimstoffe zum Schutz der empfindlichen Darmwände.

Auch Graspulver besitzt einen positiven Effekt auf die Verdauung der Katze. Die spezifischen Nährstoffe können z.B. in Form einer leckeren Paste, wie der Gastro Intestinal Paste aus der von Tierärzten empfohlenen Expert Line von GimCat gegeben werden.

Die Katzenpaste wirkt somit:
  • Gesunde Darmflora und Verdauung
  • Verbesserte Darmgesundheit
  • Vitale Darmschleimhaut
Die Katzenpaste sorgt somit für eine:
  • Gesunde Darmflora und Verdauung
  • Verbesserte Darmgesundheit
  • Vitale Darmschleimhaut