FELLPFLEGE BEI KATZEN – WAS IST WICHTIG?

Katzen sind von Natur aus sehr reinlich. Daher gehört gründliches Putzen des Fells bei Katzen zur täglichen Routine. Kleine Kätzchen müssen erst lernen, sich selbst zu putzen. Sie werden zunächst von Ihrer Mutter geputzt, und daher gehört die Fellpflege auch zum Sozialverhalten einer jeden Katze. Katzen putzen daher auch schon einmal eine andere Katze – oder ihren Menschen. Dies ist Ausdruck einer sozialen Bindung.

Bereits das kleine Kätzchen sollte an das Bürsten des Fells gewöhnt werden, besonders wenn es sich um ein Langhaarkätzchen (Maine Coon, Norwegische Waldkatze etc.) handelt. Langhaarkatzen benötigen auch im Erwachsenenalter oft Unterstützung bei der Fellpflege, da ihr langes Fell leicht verfilzen kann. Außerdem spielt das Bürsten, ebenso wie das Streicheln und Kraulen, eine große Rolle für eine gute Beziehung zwischen Katze und Mensch. Am besten verwendet man dazu eine spezielle Bürste für Katzen. Die meisten Katzen mögen das Bürsten, und zeigen dies auch sehr deutlich!
Auch wenn das Putzen für die Katze eine ganz normale Angelegenheit ist, gibt es doch Situationen, in denen Katzen nicht mehr alle Körperstellen erreichen, etwa weil sie mit zunehmendem Alter Probleme mit der Beweglichkeit haben. In verschiedenen wissenschaftlichen Studien wurde festgestellt, dass nahezu die Hälfte aller Katzen > 12 Jahre unter orthopädischen Schmerzen leiden, meist infolge einer Gelenksarthrose und/oder Versteifungen im Bereich der Wirbelsäule.

Wenn Katzen sich weniger putzen, dann ist dies ein Indiz dafür, dass etwas nicht in Ordnung ist. Das Gleiche gilt für das Gegenteil, d.h. für übermäßiges Putzen. In beiden Fällen sollte unbedingt ein Tierarzt/eine Tierärztin konsultiert werden, damit der Katze geholfen werden kann.

Voraussetzung für ein schönes, glänzendes Fell ist neben der Fellpflege immer auch eine gesunde, entsprechend ihren Bedürfnissen gefütterte und zufriedene Katze, die sich in ihrer Haut wohlfühlt. Die Haarwurzeln benötigen für das gesunde Wachstum verschiedene Nährstoffe, z.B. Omega-Fettsäuren, Vitamine, essentielle Aminosäuren und die Spurenelemente Zink und Kupfer. Gleiches gilt für die Haut.

Und damit die beim Putzen verschluckten Haare der Katze im Bereich des Verdauungstraktes keine Probleme machen, sollte man der Katze neben dem obligatorischen Katzengras regelmäßig auch eine qualitativ hochwertige Paste mit Malz und/oder Ulmenrinde anbieten. Dies gilt ganz besonders für Langhaarkatzen.

Verfilzungen im Fell sollten unbedingt vermieden werden. Die Haut unter den Verfilzungen kann stark schuppen, und eine „verfilzte“ Katze fühlt sich sichtbar unwohl.

Insgesamt kann man sagen, dass auch bei Katzen Haut und Fell ein Spiegel der Gesundheit sind. Besonders Langhaarkatzen, aber auch Kurzhaarkatzen profitieren von der regelmäßigen Fellpflege durch Bürsten. Die Fellpflege stärkt außerdem die Beziehung zwischen Mensch und Katze. Allerdings sollte es nicht ziepen, kleine Zottel sollte man daher lieber mit einer speziell für Katzen hergestellten kleinen, leisen Schermaschine (z.B. von Aesculap®, Modell Isis) entfernen. Darüber hinaus kann und sollte die Fellgesundheit durch Zufütterung entsprechender Snacks und Leckerchen unterstützt werden.

Artikel von Frau Dr. Birgit Leopold-Temmler, Fachtierärztin für Kleintiere

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